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TU Berlin

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Gendered Innovations

Die Ausgangslage

Die Europäische Kommission hat mit ihrer Europa 2020 Strategie den Schwerpunkt auf Innovationen gelegt. Innovationen bieten die Möglichkeit, Fortschritte bei großen sozialen Problemen und in den Bereichen Gesundheit und Lebensqualität zu erzielen.

  • Doch wie können wir Innovationen fördern?
  • Wie können wir neue Perspektiven erlangen?
  • Wie können wir neue Forschungsgebiete erschließen?
  • Wie können wir unsere Kreativität anregen?

An dieser Stelle setzt das EU - US Projekt Gendered Innovations an. Das Projekt zeigt, dass durch Gender-Analysen neue Fragen gestellt und neue Forschungsgebiete eröffnet werden können.

Projektbeschreibung und Ergebnisse

Gendered Innovations legt die Geschlechtsdimension im Forschungsprozess offen und entwickelt geschlechtssensitive Methoden, die zu mehr Objektivität in den Naturwissenschaften und zu innovativen Produkten in den Ingenieurwissenschaften führen. Ziel des Projekts ist, die zu entwickelnden praktischen Methoden der Gender-Analyse (geschlechtsbasierte Analyse) Wissenschaftler/innen der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung mit entsprechendem Fachwissen verfügbar zu machen. Die Kreativität von Forscher/innen der Biomedizin und Gesundheitswissenschaft, sowie von Ingenieure/innen und Technologieentwickler/innen soll so angeregt werden, dass neue Erkenntnissen und Innovationen entstehen - die letztendlich das Leben von Nutzerinnen und Nutzern verbessern.

Um das Projektziel zu erreichen, entsteht im Rahmen des Projekts eine Website mit drei Schwerpunkten:

  1. Terminologie der Schlüsselkonzepte von Gendered Innovations;
  2. Methoden der Gender-Analyse, die für Grundlagenforschung und angewandte Forschung von Bedeutung sind;
  3. Fallstudien, die ausgewählte "Gendered Innovations" dokumentieren und beispielhaft zeigen, wie Methoden der Gender-Analyse in der Forschung angewandt wurden und werden.

Über die Bewusstmachung von Geschlechtsdifferenzen hinaus zeigt das Projekt neue Wege der Innovationsgenerierung auf. Das Maß der Anwendung, wie auch die verwendeten Methoden, hängen von der Kreativität des Forschungsteams ab. Es gibt kein Erfolgsrezept, das in den Versuchsplan eingearbeitet werden kann.

Die Projektleitung trägt Prof. Londa Schiebinger (Stanford University). Co-Verantwortliche sind Prof. Martina Schraudner (TU Berlin) und Prof. Ineke Klinge (University Maastrich).

Finanzierung

Das Projekt wird von der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission und dem Michelle R. Clayman Institute for Gender Research der Stanford University gefördert.

Weiter Informationen finden Sie unter: genderedinnovations.stanford.edu (auf Englisch)

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