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TU Berlin

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Roberta - Lernen mit Robotern

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Roberta - Lernen mit Robotern ist ein Nachwuchsförderprojekt für Natur-, Technik- und Ingenieurwissenschaften. In den verschiedenen Veranstaltungen (AG's, Workshops, Großveranstaltungen) lernen die Kinder das Bauen und Programmieren von Lego Mindstorms (NXT, EV3) Robotern. In der Fakultät V der TU Berlin wird Roberta ausschließlich für Mädchen angeboten und durch die Frauenfördermittel der Fakultät finanziert.

 

Hintergrund:

Der in Deutschland vorherrschende Mangel an Ingenieuren aller Geschlechter gab im Jahr 2002 den Anstoß für das Projekt „Roberta®". Um diesem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, entwickelte das Fraunhofer Institut für Analyse- und Informationssysteme (IAIS) mit Unterstützung des BMBF ein Konzept, das helfen soll, bereits im frühen Schulalter die Begeisterung für Naturwissenschaften, Mathematik, Technik und Informatik zu wecken.

Verschiedene Studien und Untersuchungen zeigen, dass Mädchen in geschützten Bereichen, d.h. in beispielsweise geschlechtergleichen oder altersgleichen Gruppen, ungezwungener lernen sowie schneller und besser Selbstvertrauen und -bewusstsein aufbauen. Dadurch können ggfs. frühzeitig Hemmungen abgebaut, Interesse und Begeisterung geweckt werden.

 

 

Welche Angebote gibt es?

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Wir bieten kostenlose Workshops, AGs für Schulen, Vereine, Organisationen und Privatpersonen an, sowie Auftritte auf Großveranstaltungen. Die Workshop-Termine werden individuell vereinbart und haben eine Länge von 4-6 Stunden. In dieser Zeit zeigen wir den Teilnehmerinnen wie man die Roboter baut und Programmiert. Darüber hinaus erhalten sie eine allgemeine Einführung in die Robotik und jede Menge Spaß. 

Außerdem kann Roberta bei verschiedenen Veranstaltungen extern gebucht oder besucht werden: 

 

  • Girls Day (Anmeldung über Girls-Day.de)
  • Green Day (Anmeldung über GreenDayDeutschland.de)
  • Lange Nacht der Wissenschaften 
  • Familiennacht (ehemals Lange Nacht der Familie; Anmeldung über familiennacht.de)
  • Familienaktionstag der TU Berlin 
  • Jugend Forscht 
  • Super-Ferien-Pass (Anmeldung über den Ferien-Pass. Erhältlich an Kiosken und Lebensmittelläden)

Schul-AGs finden regelmäßig/wöchentlich an verschiedenen (Partner-)Schulen der TU Berlin statt; unter anderem am Robert-Blum Gymnasium in Schöneberg (Partnerschule) und dem Gottfried-Herder Gymnasium in Lichtenberg. 

    

Wie kann man bei Roberta mitmachen?

Roberta-Workshops können ganz einfach und individuell KOSTENLOS gebucht werden:

  1. Eine Mail an  
  2. mit Wunschtermin und Workshopdauer (4-6 Stunden)
  3. Anzahl der Mädchen (max. 28) schreiben
  4. und auf Rückmeldung warten.

Buchen können uns Lehrkräfte, Vereine, Organisationen und Privatpersonen mit einer Mindestgruppengröße von acht Mädchen/jungen Frauen im Alter von 9-19 Jahren. 

Wenn Roberta nur für Mädchen ist, was mache ich dann mit den Jungs an dem Tag!!?

Kein Problem für uns! Schreiben Sie uns einfach in Ihrer Anfrage die Anzahl der Jungen mit und dass diese ebenfalls betreut werden müssen. Wir organisieren dann für die Jungen einen Parallelworkshop in einem anderen Schülerlabor zur gleichen Zeit. 

Eine Auswahl anderer Schülerlabore der TU Berlin finden sie hier.

Geben Sie in Ihrer e-mail an uns gerne eine Prioritätenliste der Schülerlabore für die Jungen an. 

Brauche ich für Roberta Vorkenntnisse???

Du/Sie brauchst/brauchen absolut keine Vorkenntnisse. Wir bringen dir/Ihnen alles bei, was du/Sie wissen müssen!

Ist Roberta wirklich kostenlos?

Ja, das Projekt ist wirklich absolut kostenlos! Egal für welche Art von Veranstaltung wir gebucht werden; es ist immer kostenfrei!

Wie das geht?
Ganz einfach: Das Projekt wird durch Frauenfördermittel der Fakultät V der TU Berlin finanziert. Diese Gelder sind dafür gedacht, dass alle Mädchen unabhängig vom (finanziellen) Hintergrund die Möglichkeit bekommen, Technik spielerisch kennen zu lernen.

Wieso ist das Projekt (an der Fak. V) nur für Mädchen?

Diese Frage ist eine sehr große und umfassende Frage. Sie kann sehr vielfältig beantwortet werden, daher nur eine kurze Erklärung, die jedoch nicht alle Argumente und Gründe abdeckt:

Trotz vieler Fortschritte in der Gleichstellungspolitik ist es leider häufig immer noch so, dass vor allem Mädchen in den prägenden Jahren wenig bis gar keinen Kontakt zu Technik und Handwerk, diese oft als "typisch männlich" bezeichneten Bereiche, haben. Dadurch wird ein langer Prozess in Gang gesetzt, der letztlich dazu führt, dass sich Frauen/Mädchen weniger in den (ehemals) männlich dominierten Berufsbereichen zutrauen und ihre Fähigkeiten völlig unterschätzen

Deshalb (und aus vielen weiteren Gründen) spricht Roberta an der Fak. V gezielt Mädchen an, die sich während der AGs und Workshops frei im Umfeld ihres eigenen Geschlechtes entfalten können und nicht durch Jungen (die oft bereits Vorerfahrungen mit Technik haben) und deren Vorwissen eingeschüchtert werden. 

Der Sinn und Zweck dahinter ist, dass die Mädchen positive Erfahrungen in den Workshops und AGs sammeln, Selbstvertrauen in Bezug auf Technik und Naturwissenschaften sammeln und ggf. bereits bestehende Hemmungen abbauen

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

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Anfragen an:

Team Roberta

IKMM/ Fraunhofer
Fachgebiet Gender und Diversity in Organisationen
Sekr. Ingrid Ziegenhagen
Hardenbergstraße 20
10623 Berlin
+49 (0)30 680 7969-0
+49 (0)30 680 7969-10